Traunsee-Jugendregatta und Österreichische Masters-Meisterschaft 2017

(14.07.2017 - 16:51 Uhr)

Mit 6 Sportlern war der RV Wiking Bregenz am 8. Juli in Gmunden am Traunsee bei der Traunsee-Jugend-Regatta bzw. der Österreichischen Masters-Meisterschaft 2017 vertreten. Ute Simma-Laib wurde dabei in Renngemeinschaft Österreichische Masters-Meisterin im Masters-Frauen-Achter.

Sieg für Martin und Matteo im JMA-2x

Ute, Judith, Bettina und Heidi (v.l.n.r.) lassen die Muskeln spielen...

Der MW-2x Bettina und Judith

Ute "genießt" im 1x das unruhige Wasser

Sturmwarnung...

... und Wellenschlag

Bei der Masters-ÖM waren im ersten Rennen des RV Wiking Bregenz unsere Masters-Frauen im Doppelvierer im Rennen die schnellsten und konnten auch erstmals ihre Dauerkonkurrenten – die Renngemeinschaft Argonauten/Friesen – hinter sich lassen. Die Regeln bei der Masters-ÖM (und auch die Ergebnisliste) ist allerdings etwas kompliziert und für Nicht-Eingeweihte nicht immer gleich auf den ersten Blick verständlich. In diesem Fall waren Bettina Siess, Heidi Floriani, Judith Längle und Schlagfrau Ute Simma-Laib (Altersklasse C) zwar das schnellste Boot aller Kategorien, konnten den Meistertitel aber nicht für sich beanspruchen, da die Renngemeinschaft Ellida/Graz/Stein, die in die nächsthöhere Altersklasse D fiel, eine gegenüber dem Bregenzer Boot größere Zeitgutschrift erhielt, was schließlich hinsichtlich des Österrreichischen Meistertitels den Ausschlag zugunsten der Renngemeinschaft gab. Die Wiking-Damen erreichten somit den 2. Platz.

Ähnlich erging es Judith und Bettina: Sie waren im Rennen des Doppelzweiers der Altersklassen C und D erstmals das schnellste Boot, auch hier wurden die beiden in die Altersklasse C fallenden Damen jedoch durch eine Zeitgutschrift, welche das in der Altersklasse D startende Grazer Boot erhielt, bei der Österreichischen Meisterschaftswertung noch auf den 2. Platz verdrängt.

Ausgesprochenes Pech hatte Ute in ihrem Einer-Rennen. Als Topfavoritin gehandelt wurde sie durch einen klemmenden Rollsitz nach 100 m dazu gezwungen, stehenzubleiben und das Problem zu beheben, was natürlich einen beträchtlichen Zeitverlust bedeutete. Durch eine fulminante Aufholjagd konnte Ute zwar noch den 2. Platz erreichen, die Enttäuschung über den vepassten Meistertitel war jedoch entsprechend groß.

Im einzigen (stattfindenden) Jugendrennen mit Bregenzer Beteiligung, dem Junioren A-Doppelzweier (17/18jährige), konnten Martin Bischof und Matteo Nussbaumer einen souveränen Sieg feiern - für Martin war es nach einer langwierigen Viruserkrankung im Winter und Frühjahr das erste Antreten bei einem Wettkampf im heurigen Jahr. Matteo, der heuer bereits erfolgreich im Einer unterwegs gewesen ist, hätte eigentlich auch noch im Junioren A-Einer starten sollen, leider fiel dieses Rennen jedoch den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer...

Der Traunsee präsentierte sich zum Leidwesen der Ruderer und auch des veranstaltenden RV Gmunden (der wie immer für eine gemütliche Atmosphäre sorgte und alles dafür tat, die Rennen ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen) bei der Regatta schon fast wie gewohnt von seiner weniger schönen Seite: Hohe Wellen, starker schräger Seitenwind, Rennunterbrechungen etc. waren nicht gerade optimale Bedingungen, um eine Regatta bzw. Meisterschaft abzuhalten, was unter den Aktiven für Diskussionen sorgte, ob die Österreichische Masters-Meisterschaft auch in Zukunft in dieser Form auf dem Traunsee durchgeführt werden soll. Nach zwei Unterbrechungen des Renngeschehens aufgrund von Sturm- und Unwetterwarnungen der ZAMG war man um 17:00 bereits zwei Stunden im Verzug. Die restlichen Rennen des Tages wurden mit Ausnahme der Masters-Achter abgesagt (davon betroffen war, wie bereits erwähnt, auch das Einer-Rennen von Matteo).

Um 19:00, nachdem sich das Wasser und der Wind beruhigt hatten, startete erst der Masters-Männer-Achter, im Anschluss daran der Masters-Frauen-Achter, in dem Ute in einer Renngemeinschaft mit Friesen, Argonauten, Ellida und Graz beteiligt war. Der Masters-Frauen-Achter war heuer erstmals in das Masters-Meisterschaftsprogramm aufgenommen worden. In diesem Rennen konnte sich Ute mit ihren Kolleginnen klar durchsetzen und errang somit doch noch einen Österreichischen Masters-Meistertitel!

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