Vereinsmeisterschaft 2019

(22.10.2019 - 23:32 Uhr)

Mit der Vereinsmeisterschaft am 6. Oktober beendete die Jugend-Rennmannschaft des RV Wiking Bregenz die Wettkampfsaison 2019.

Das Rennen der Schülerinnen

Vereinsmeisterin Schülerinnen: Lea (2. v.l.), Silber für Lilly (3. v.l.), Bronze für Karla (1. v.l.) mit VS Leistungssport Ute Simma

Die Juniorinnen im Rennen

Vereinsmeisterin Juniorinnen: Julie (2. v.r.), Silber für Franziska (1. v.r.), Bronze für Saskia (3. v.l.), 4. Chiara (2. v.l.), 5. Veronika (1. v.l.)

Junioren-Einer

Vereinsmeister Junioren: Alexander (2. v.r.), Silber für Felix (1. v.r.), Bronze für Dominik (2. v.l.), 4. Fabian (1. v.l.)

Dramatisches Rennen der Schüler

Vereinsmeister Schüler: Laurin (2. v.r.), Silber für Elias (1. v.r.), Bronze für Marc (2. v.l.), 4. Lino (1. v.l.)

Eigentlich hätte die Vereinsmeisterschaft ja schon einen Tag früher, am Samstag, den 5. Oktober, stattfinden sollen, wie im Vorjahr fiel dieser 1. Versuch jedoch nach mehrmaligen Verschiebungen dem hohen Wellengang des Bodensees zum Opfer (ein leider häufiges Problem, wenn man am Bodensee rudern will). Die Verschiebung auf Sonntag zahlte sich jedoch aus, die Rennen konnten bei fairen Bedingungen durchgeführt werden, und auch der Regen hatte am Morgen aufgehört.

Wie schon 2018 waren keine Vorläufe notwendig, da in keinem Rennen mehr als 5 Boote am Start waren. Die 4 Rennen (Schüler = bis 14jährige, Junioren = bis 18jährige, jeweils männlich und weiblich) über die Sprintdistanz von 500m konnten somit innerhalb von gut einer halben Stunde über die Bühne gebracht werden.

 

Rennen 1 – Schülerinnen:

Ursprünglich 4 Meldungen und 1 Abmeldung bedeuteten 3 Boote am Start. Alle 3 Mädchen ruderten eine Woche vor der Vereinsmeisterschaft ihr erstes Ruderrennen bei der Kurzstreckenregatta in Bad Waldsee, haben aber hauptsächlich im Vierer trainiert, weshalb der schwieriger zu beherrschende Einer noch etwas ungewohnt war. Am besten kam Lea Wellmann damit zurecht – sie holte sich den Vereinsmeistertitel schließlich vor Lilly Rainer und der drittplatzierten Karla Maurer.

 

Rennen 2 – Juniorinnen:

In diesem Rennen gab es mit Julie Praeg eine klare Favoritin: Sie hatte dieses Rennen bereits 2017 und 2018 für sich entscheiden können und hatte bei der ÖM eine Woche zuvor bereits Bronze im Einer der Juniorinnen A (bis 18jährige) geholt. Dennoch sind solche Rennen, die man gewinnen „muss“, unangenehm. Auch ihre 4 Gegnerinnen hatten bei der ÖM Bronze gewonnen, nämlich gemeinsam im Doppelvierer der Juniorinnen B (bis 16jährige). Julie wurde ihrer Favoritenrolle souverän gerecht und holte sich zum 3. Mal in Folge den Vereinsmeistertitel der Juniorinnen. Auch die Plätze 2 bis 4 waren eine Wiederholung des Vorjahres: Franziska Bitsche gewann Silber. Dahinter kam es zum Duell der Schwestern Saskia und Chiara Dueler: Während Chiara bei der ÖM im Juniorinnen B Einer noch vor Saskia gelegen war, konnte die sprintstärkere Saskia den Kampf um Bronze bei der VM knapp für sich entscheiden. Auf Rang 5 folgte ihre Viererpartnerin Veronika Kaizler.

 

Rennen 3 – Junioren:

Die 4 startenden Burschen hatten bei der ÖM ebenfalls gemeinsam Bronze gewonnen, nämlich im Junioren B Doppelvierer, dennoch gab es auch hier einen klaren Favoriten: Alexander Meßmer war vor 1 Woche nicht nur gemeinsam mit Dominik Reimann Österreichischer Meister im Junioren B Doppelzweier geworden, er gewann im Junioren B Einer außerdem noch eine Bronzemedaille. Auch Alex ging gut mit dem Favoritendruck um und holte sich ungefährdet die Goldmedaille. Um Silber war die Entscheidung sehr knapp und nicht ganz erwartet: Felix Behnke konnte seine Bugspitze 0,3 Sekunden vor Dominik Reimann über die Ziellinie schieben und sich somit Silber sichern. Fabian Kienreich auf dem 4. Rang komplettierte das Quartett.

 

Rennen 4 – Schüler:

Dies war wohl das Renen mit der größten Dramatik. Auch die 4 startenden jungen Burschen (ursprünglich waren 5 Boote gemeldet) hatten wie die Schülerinnen in Bad Waldsee ihren ersten Wettkampf bestritten. Auch sie hatten vorwiegend im Vierer trainiert und waren im Einer daher noch relativ wenig geübt. Zunächst sah es so aus, als ob das Rennen eine klare Sache für Laurin Natter werden würde. Etwa 200 m vor dem Ziel kam es bei Laurin allerdings beinahe zu einer Kenterung – er konnte diese gerade noch verhindern, das Boot stand nun jedoch schräg in der Bahn, worauf er mehrere Bahnen kreuzte. Dabei entkam er auch noch um Haaresbreite einer Kollision mit Elias Mangold, der zu Laurin aufschließen konnte. Schlussendlich konnte sich Laurin doch noch durchsetzen und vor Elias das Rennen gewinnen. Hinter den beiden gewann Marc Hämmerle Bronze, auf Rang 4 folgte Lino Hepberger.

 

Nach den Rennen konnten sich die Sportler am Kuchenbuffet laben, das dankenswerterweise von den Eltern der Sportler organisiert wurde. Die Siegerehrung, die von der Vorsitzenden Leistungssport Ute Simma und den Trainern Teresa Köppel, Tevfik Mersin und Thomas Böhler durchgeführt wurde, fand dann 2 Wochen später, am 20. Oktober, im Rahmen des Abruderns und damit des offiziellen Endes der Rudersaison 2019 statt. Dabei gab es von der Juniorenmannschaft auch ein großteils kulinarisches Dankeschön an ihre Trainer und Josef Böhler, der der Mannschaft immer mit Rat und Tat zur Seite steht und die kleinen und manchmal auch größeren Bootsschäden rasch und gut repariert. Ein herzliches Dankschön im Namen der Jugend ging auch an Elmar Simma und Josef Böhler für die von ihnen spendierten Burger, die den Speiseplan des Abruderns abrundeten und von den jungen Sportlern dankbar angenommen wurden.

Dateien:
VM_2019_Ergebnis.xlsx11.3 K

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