Zwischenbericht Voralpencup

(01.09.2018 - 21:06 Uhr)

Durch den erfolgreichen Start beim Inn Beaver Race in Rosenheim am Inn motiviert, startete der Wiking C-Vierer mit Klaus Floriani am Schlag, Heidi Floriani, Ute Denkenberger, Günther Wetschnig auch beim Triangel des TSV Herrsching am Ammersee.

In Rosenheim (21.04.2018) waren 10 km zu rudern – zuerst gegen die Strömung und nach einer 180 Grad – Wende den gleichen Weg zurück. Im Minutentakt gingen 13 Boote fliegend über die Startlinie. Freude kam auf, wenn man den Steuermann des zuvor gestarteten Bootes „Schub“ brüllen hörte, das hieß wir kamen ihnen gefährlich nahe. Die Freude verging, als Steuermann Christian Kaizler zu 30 „Harten“ aufrief, um den Überholvorgang zu starten. Nach einer perfekt angesetzten, durchgeruderten Wende ging es mit Strömung zum Ziel, das wir mit der zweitbesten gefahrenen Tageszeit von 48:42 Minuten (berechnete Zeit 42:22 Minuten) erreichten. Bei der Siegerehrung durften wir den Wanderpokal des Inn River Race – ein vom Biber abgenagter Baumstumpf – gemeinsam mit einem Schokipokal für den ersten Platz entgegennehmen.

Die gefahrene und berechnete Zeit ist leicht unterschiedlich, da bei den Langstreckenregatten alle Altersstufen sowie „Mändle/Wible“ in der gleichen Kategorie starten. Durch das Welser-Bewertungssystem versucht man diese ungleichen Voraussetzungen mit Hilfe von Zeitgutschriften auszugleichen.

Am zweiten Rennen des Voralpencups – Lech Kaufering – nahmen wir nicht teil, da wir bereits die Wanderfahrt auf dem Neckar geplant hatten, aber beim dritten Rennen – diesmal der TSV Herrsching Triangel auf dem Ammersee 15.07.2018 – waren wir wieder dabei. Hier wollten 6 km bei sommerlicher Hitze und leichtem Wellengang im Dreieck von 24 C-Vierern gerudert werden. Bei der ersten Wendeboje wurde es ziemlich eng, aber Steuerfrau Julia Wetschnig ließ sich nicht beirren und hielt den Kurs bei.

Nach der Regatta genossen wir ein erfrischendes Bad im Ammersee und verkürzten beim Grill, Salat- und Kuchenbuffet die Zeit bis zur Siegerehrung. Es reichte auch hier für den 1. Platz wieder mit der zweitbesten gefahrenen Tageszeit von 25:43 Minuten (berechnete Zeit 22:22 Minuten). Es fielen augenzwinkernd Bemerkungen wie „das nächste Mal lassen wir keine Ausländer mehr mitrudern“. Man freute sich aber auch über die „Internationalität“, die wir durch unsere Teilnahme der Regatta verliehen.

Vielen Dank an die organisierenden Vereine RC Rosenheim und TSV Herrsching sowie den sehr herzlichen, familiären Empfang und die feine Bewirtung an beiden Orten. Vielen Dank an unsere Steuerleute Christian und Julia!

Die abschließende Regatta des Voralpencups ist der Prienaton am 22. September 2018 in Prien am Chiemsee mit 12 km. Vielleicht findet sich ja dort noch ein zweites Wikingboot am Start?

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