Österreichische Indoor-Meisterschaften 2019 in Ottensheim

(31.01.2019 - 23:35 Uhr)

Im winterlichen Jänner fanden auch heuer die Österreichischen Meisterschaften im Ergometerrudern statt, dieses Jahr am 27.01. in Ottensheim. Der RV Wiking Bregenz war mit 10 Aktiven dabei.

"Team Bregenz" in Ottensheim

Die Juniorinnen B-Mannschaft am Start

Dominik und Alexnder (Junioren B)

Julie im Rennen der Juniorinnen A

Ute im Kampf mit Chiara (Frauen)

Matteo im Rennen der Leichtgewichts-Männer

Bei tiefwinterlichem Wetter reiste die Bregenzer Mannschaft am Vortag der Rennen nach Ottensheim und bezog traditionell im Landgasthof Rodlhof Quartier. Am nächsten Morgen mussten Aktive und Betreuer früh aufstehen, da es bereits um 8:00 Uhr mit den Rennen losging. Leider gab es wieder keine ÖM-Medaille für den RV Wiking. Die beste Platzierung bei den Meisterschaftsbewerben war der 6. Platz, den es dafür gleich dreimal gab...

Juniorinnen B (Jahrgang 2003/04, Wettkampfdistanz 1500m):

In diesem Rennen mit 27 Starterinnen feierten mit Franziska Bitsche, Chiara Dueler und Saskia Dueler gleich 3 Bregenzer Sportlerinnen ihre Premiere bei der „Indoor“. Natürlich ist so ein Wettkampf etwas anderes als zu Hause im Trainingsraum einen Test zu rudern, aber alle drei ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und schafften es, auch unter Wettkampfbedingungen Leistungen um ihre persönlichen Bestzeiten zu zeigen. Erwartungsgemäß die schnellste der drei war Franziska – sie erreichte in einer Zeit von 5:47,0 den 6. Rang in einem heuer sehr starken Spitzenfeld und blieb damit um nur 0,2 Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit. Auch Chiara ruderte ein starkes Rennen und konnte sich mit dem 13. Rang noch in der 1. Hälfte des Starterfelds klassieren (Zeit: 5:58,3, nur 1,4 Sekunden über ihrer persönlichen Bestleistung). Saskia, die als 18. das Ziel erreichte, konnte in 6:09,6 sogar einen um 3,6 Sekunden verbesserten persönlichen Rekord erzielen.

Junioren B (Jahrgang 2003/04, Wettkampfdistanz 1500m):

Mit Alexander Meßmer und Dominik Reimann waren 2 Bregenzer am Start, insgesamt waren es 43 Sportler. Auch Alexander war zum ersten Mal bei der „Indoor“ dabei, während Dominik bereits letztes Jahr, allerdings noch in der Schülerklasse Indoor-Erfahrung gesammelt hatte. In diesem Rennen war es (ebenfalls erwartungsgemäß) Alexander, der der schnellere des Bregenzer Duos war und wie Franziska bei den Mädels den 6. Rang holte, er tat dies in einer neuen, um einige Zehntel Sekunden verbesserten persönlichen Bestleistung von 5:07,9. Einen neuen persönlichen Rekord mit einer Verbesserung um rund 1 Sekunde, schaffte auch Dominik, der das Rennen in 5:28,2 schließlich als 24. beendete.

Juniorinnen A (Jahrgang 2001/02, Wettkampfdistanz 2000m):

Julie Praeg hatte sich viel für die Indoor vorgenommen. Bei einer Testwoche im Dezember war sie die 2000m bereits in 7:47,1 gerudert und wollte nun die 7:45 erreichen... Allerdings fühlte sie sich bereits beim Abschlusstraining in Bregenz nicht ganz fit, und auch in Ottensheim lief es für sie leider überhaupt nicht nach Wunsch. Schon früh im Rennen konnte man sehen, dass sie Mühe hatte, eine Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten, die mit ihren bisherigen Leistungen kompatibel war. V.a. auf der 2. Streckenhälfte fiel ihr Tempo dann noch deutlicher ab. Man sah ihr an, dass sie dennoch alles gab, es sollte an diesem Tag aber einfach nicht sein... Schließlich erreichte Julie in 7:56,3 als 12. im 17-Teilnehmerinnen-Feld das Ziel und zeigte sich sichtlich enttäuscht. Ob Schulterschmerzen, die ihr im letzten Monat zu schaffen gemacht und weniger Training auf dem Ruderergometer zur Folge hatten, ein beitragender Faktor für die Schlappe waren, sei dahingestellt... auf jeden Fall ist in den Tagen nach der „Indoor“ primär Erholung angesagt, bevor es auf Trainingslager nach Sabaudia/Italien geht.

Frauen (Wettkampfdistanz 2000m):

Ute Simma ruderte, nachdem sie am Morgen schon im Masters-Rennen gestartet war (siehe unten), kurz vor Mittag auch heuer wieder in der offenen Klasse mit. Die große Abwesende war die österreichische Top-Ruderin Magdalena Lobnig, das 15 Teilnehmerinnen-Feld beinhaltete aber trotzdem ziemlich viel ruderische Klasse. Ute lieferte sich mit der Korneuburgerin Chiara Halama ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Rang 5: Im Mittelteil des Rennens konnte sie einen kleinen Vorsprung auf Chiara herausrudern, diese setzte am Ende jedoch einen unglaublichen Endspurt an und konnte Ute noch um 0,1 Sekunden (!) abfangen. Somit erreicht Ute in 7:16,1 den dritten 6. Platz der Bregenzer Mannschaft und blieb dabei nur 2,5 Sekunden hinter ihrer letztjährigen persönlichen Bestleistung.

Männer Leichtgewicht (max. Gewicht 75 kg, Wettkampfdistanz 2000m):

Leider verlief auch für Matteo Nussbaumer die Indoor nicht wunschgemäß, wenn dies bei ihm auch nicht ganz unerwartet kam, war er doch von Mitte Dezember bis etwa 2 Wochen vor der „Indoor“ immer wieder krank krank gewsesn, was sicher einiges an Substanz gekostet hat, außerdem hatte Matteo dadurch natürlich auch weniger trainieren können als geplant. Nichtsdestotrotz fühlte sich Matteo vor dem Rennen gar nicht schlecht und war motiviert, zumindest in die Nähe seiner persönlichen Bestzeit zu kommen. Wie Julie konnte er jedoch seine Ziel-Geschwindigkeit einfach nicht halten, insbesondere auf den zweiten 1000m. Trotz tapferem Kampf beendete er das Rennen schließlich in 6:45,3 als 19. von 23 Teilnehmern und blieb dabei 9,3 Sekunden über seiner Vorjahrszeit.

 

Wie jedes Jahr fanden bei der Indoor auch Rennen der Masters sowie Teambewerbe statt, die vor (Masters) bzw. nach (Teams) den Österreichischen Meisterschaftsbewerben durchgeführt wurden.

Masters Frauen (Wettkampfdistanz 1000m):

Wie bereits erwähnt war Ute Simma bereits am Morgen im Rennen Altersklasse B (40 bis 49jährige) am Start, das sie überlegen gegen ihre Gegnerin vom RV Argonauten (Wien) gewinnen konnte. In der Altersklasse C (50 bis 59jährige) erreichte Bettina Siess unter 3 Teilnehmerinnen den 2. Platz.

Masters Männer (Wettkampfdistanz 1000m):

In der Altersklasse C konnte Günter Wetschnig seinen Vorjahressieg wiederholen und seine 5 Gegner dabei recht deutlich distanzieren, hatte der zweitplatzierte doch schon 9 Sekunden Rückstand!

 

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