, Thomas Böhler

Zwei 5. Plätze für Giselbrecht/Horak beim Coupe de la Jeunesse 2025

Jerrik Giselbrecht zeigte mit seinem Wiener Partner Daniel Horak im Doppelzweier mit guten Leistungen beim Coupe de la Jeunesse auf, der vom 1. bis. 3. August in Ottensheim stattfand.

Der „Heim-Coupe de la Jeunesse“ 2025 in Ottensheim war wettermäßig eine eher nasse Angelegenheit, v.a. am Samstag regnete es z.T. in Strömen, am Sonntag ließ sich zumindest teilweise auch die Sonne blicken.

Im Junioren-Doppelzweier mit Jerrik Giselbrecht und seinem Partner Daniel Horak (Wiener Ruderklub Donau) gab es bei an beiden Wettkampftagen bei 10 gemeldeten Booten jeweils 2 Vorläufe à 5 Boote. Dieses Jahr erfolgte die Ermittlung der Finalläufe nach einem neuen Modus: Die ersten 2 jedes Vorlaufs stiegen fix ins A-Finale auf, die restlichen beiden A-Final-Plätze wurden gemäß den Laufzeiten bestimmt, was beim gegebenen Format ohne Hoffnungslauf im Fall einer unausgewogenen Auslosung fairer ist.

Die 9 an beiden Tagen gleichen Gegner von Jerrik/Daniel kamen aus Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien. Die Rennen sollten von den Booten aus Großbritannien und Portugal dominiert werden, die stets am schnellsten startenden Briten und die immer verhalten beginnenden, aber im weiteren Rennverlauf schnellen Iren waren stets im gleichen Lauf wie das österreichische Boot.

Am Samstag konnte Portugal den 2. Vorlauf vor Großbritannien gewinnen, womit diese beiden Boote sicher im A-Finale waren. Dahinter konnte sich Irland den 3. Rang 2,3 Sekunden vor Österreich holen. Da dieser Lauf mit Jerrik/Daniel deutlich schneller als der 1. Vorlauf war, reichte der 4. Rang mit der insgesamt 5. Laufzeit für die Qualifikation für das A-Finale.

Vorlauf Junioren-Doppelzweier (Samstag):

Vorlauf 1:
1. Italien 6:48,66
2. Frankreich 6:51,75
3. Niederlande 6:53,35
4. Polen 6:59,97
5. Dänemark 7:02,04

Vorlauf 2:
1. Portugal 6:40,75
2. Großbritannien 6:43,71
3. Irland 6:46,92
4. Österreich 6:49,22
5. Spanien 6:54,23

Am Nachmittag hießen die Gegner im A-Finale somit Portugal, Großbritannien, Irland, Italien und Frankreich. Jerrik/Daniel erwischten leider keinen guten Start, dagegen brachten die Briten ihre frühe Führung ins Ziel, auch die Endränge 2-4 mit Portugal, Italien und Irland waren bereits nach 500 m bezogen. Dahinter sah es lange nach einem 6. Platz für Österreich aus, Jerrik und Daniel schoben sich im Endspurt aber noch am französischen Boot vorbei – 5. Rang.

Junioren-Doppelzweier (Samstag):

A-Finale
1. Großbritannien 6:41,93
2. Portugal 6:43,38
3. Italien 6:44,52
4. Irland 6:47,76
5. Österreich 6:51,27
6. Frankreich 6:52,49

B-Finale
1. Niederlande 6:57,45
2. Spanien 7:01,94
3. Polen 7:05,59
4. Dänemark 7:16,26

 

Am Sonntag waren die Vorläufe gemäß den Platzierungen vom Samstag gesetzt. Jerrik/Daniel ruderten im 1. Vorlauf ihr wohl bestes Rennen: Nach aggressivem Start kämpften sie nur knapp hinter den Briten bis zum Schluss mit den Iren um den 2. Rang und den damit fixen Aufstieg ins A-Finale. Diesen Kampf verloren Jerrik/Daniel knapp, der 3. Platz in persönlicher Bestzeit und der 5. Laufzeit aus beiden Vorläufen reichte aber wieder für das A-Finale.

Vorlauf Junioren-Doppelzweier (Sonntag):

Vorlauf 1:

1. Großbritannien 6:44,48
2. Irland 6:45,93
3. Österreich 6:46,58
4. Spanien 6:50,77
5. Polen 6:54,74

Vorlauf 2:

1. Portugal 6:44,96
2. Italien 6:46,15
3. Niederlande 6:47,58
4. Frankreich 6:47,98
5. Dänemark 7:04,78

Im sonntägigen A-Finale hießen die Gegner Großbritannien, Portugal, Irland, Italien und Niederlande. Auf den zweiten 500 m riss eine Lücke zwischen dem Spitzenfeld und Österreich mit Italien auf, die bis zum Schluss nicht mehr zu schließen war. Jerrik/Daniel schafften es aber bis ins Ziel die Italiener und damit die Bronzemedaillen-Gewinner vom Samstag hinter sich zu halten und erreichten wieder den 5. Rang. Der Sieg ging an Portugal vor Großbritannien, Irland und den Niederlanden.

Junioren-Doppelzweier (Sonntag):


A-Finale
1. Portugal 6:39,17
2. Großbritannien 6:41,50
3. Irland 6:43,62
4. Niederlande 6:45,07
5. Österreich 6:49,47
6. Italien 6:49,78
B-Finale
1. Frankreich 6:47,88
2. Spanien 6:51,52
3. Polen 6:53,85
4. Dänemark 6:56,28

 

Somit zeigten Jerrik/Daniel mit jeweils der fünftbesten Vorlaufzeit und dem 5. A-Final-Rang an beiden Tagen eine konstant gute Leistung, mit der sie auch an beiden Wettkamptagen jeweils das zweitbeste österreichische Ergebnis lieferten (am Sonntag gemeinsam mit dem Juniorinnen Zweier ohne). Herzliche Gratulation!

Gratulation auch der restlichen österreichischen Mannschaft, deren Resultate hier auch noch kurz erwähnt sein sollen, besonders hervorzuheben ist die Bronzemedaille am Samstag im Juniorinnen Einer durch Emilia Brummer.

Endergebnisse der anderen österreichischen Mannschaften:

Samstag:

·       Junioren Vierer ohne (Hasan Muratovic, James Jackson, Felix Pruckner, Konstantin Gotsmy): B-Finale, 5. Rang

·       Junioren Doppelzweier (Jerrik Giselbrecht, Daniel Horak): A-Finale, 5. Rang

·       Junioren Doppelvierer (Benedek Münch, Florian Hafergut, Elias Öckmayer, Paul Gutsjahr): B-Finale, 2. Rang

·       Juniorinnen Einer (Emilia Brummer): A-Finale, 3. Rang (Bronzemedaille)

·       Juniorinnen Doppelzweier (Carolin Krause, Mia Profoß): B-Finale, 1. Rang

·       Juniorinnen Zweier ohne (Emma Witz, Leonie Janauschek) – A-Finale, 6. Rang

 

Sonntag:

·       Junioren Vierer ohne (Hasan Muratovic, James Jackson, Felix Pruckner, Konstantin Gotsmy): B-Finale, 3. Rang

·       Junioren Doppelzweier (Jerrik Giselbrecht, Daniel Horak): A-Finale, 5. Rang

·       Junioren Doppelvierer (Benedek Münch, Florian Hafergut, Elias Öckmayer, Paul Gutsjahr): B-Finale, 4. Rang

·       Juniorinnen Einer (Emilia Brummer): A-Finale, 4. Rang

·       Juniorinnen Doppelzweier (Sophia Milton, Alessia Gabor): B-Finale, 2. Rang

·       Juniorinnen Doppelvierer (Carolin Krause, Mia Profoß, Luisa Ömer, Darina Kishkina): B-Finale, 1. Rang

·       Juniorinnen Zweier ohne (Emma Witz, Leonie Janauschek): A-Finale, 5. Rang

 

Gesamtergebnisse