Langstreckenregatten 2025
Ein voller Regattakalender:
· Inn-Beaver-Race in Rosenheim am 17.05.
· Welfenregatta in Kaufering am Lech am 31.05.
· Herrschinger Triangel am Ammersee am 05.07.
· Prienathon am Chiemsee am 20.09.
· Roseninsel-8er am Starnberger See am 27.09.
· Skiffregatta Die Rose vom Wörthersee am 11.10.
· Rupertipokal am Waginger- und Tachingersee am 20.10.
Leider wurde aber gleich das Inn-Beaver-Race kurzfristig in den Oktober verschoben und auf Grund einer Terminüberschneidung mit der Kurzwanderfahrt „Kreuzlingen – Basel“ war auch eine Teilnahme an der Welfenregatta nicht möglich. Somit wurde der Wanderpokal „Der Welfenlöwe“ nach zwei Jahren „kampflos“ wieder an den RV Kaufering übergeben, der somit wieder in seinem Heimatverein gelandet ist.
Die erste Regatta, an der die Bregenzer Langsgtreckenruderer in diesem Jahr teilnahmen, war somit der Herrschinger Triangel. Auf der 6 km langen Strecke in Form eines Dreiecks mit zwei Wendebojen belegten die beiden Wikingerboote in einem Starterfeld von 16 Booten den 1. und 2. Platz.
Boot 1 : Ute Denkenberger, Heidi und Klaus Floriani, Christian Pollak , Stf. Brigitte Winder
Boot 2: Bettina Siess, Anna Pollak, Heidi Shah, Christian Kaizler, Stf. Brigitte Winder
Am 20. September folgte dann die Teilnahme am Prienathon, ein 12 km Langstreckenwettbewerb am Chiemsee. Bei dieser Regatta konnte der Sommer noch einmal so richtig genossen werden, sowohl beim Sommerfest am Vorabend im Bootshaus als auch am nächsten Tag nach einem spannenden Massenstart in einem „ausgebuchten“ Starterfeld von 25 C4x+ und während der tollen Streckenführung rund um die drei Chiemsee-Inseln. Schon zum vierten Mal in Folge durften wir den mitgebrachten Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen. Das Boot 1 erruderte mit Günther Wetschnig, Heidi und Klaus Floriani, Ute Denkenberger und der Stf. Selina Schweinberger den Sieg. Das Boot 2 mit Bettina Siess, Manfred Carotta, Heidi Shah, Christian Kaizler und Stf. Hanna Kaizler belegte den 4. Platz.
Gleich am darauf folgenden Wochenende ging es dann erstmals zu einer 8er-Regatta über 12 km an den Starnberger See. Nun saßen fast alle Mitglieder aus beiden Booten in einem Boot. Leider besitzt der RV Wiking keinen C-Doppel-8er, deshalb durften die Wikinger den „After Eight“ vom RV Lindau, der dort mit einer Damenmannschaft startete, ausborgen. Da in mehreren Abteilungen gestartet wurde, war dies zeitlich gut möglich. Der Roseninsel-8er ist Deutschlands größte 8er-Regatta mit internationaler Beteiligung. Der gemeinsame Start mit bis zu 20 Booten pro Abteilung war recht aufregend: das Einordnen an der Startlinie, der Startschuss, die Wende an der Roseninsel und das Bord-an-Bord-Duell bis zur Ziellinie mit einem anderen Boot waren sehr kräftezehrend und spannend. Dafür wurden die Ruderinnen und Ruderer nach der Regatta auch mit bayerischen Spezialitäten und regionalem Bier verwöhnt. Bei der Siegerehrung durften die Wikinger auch diesmal wieder jubeln: Günther Wetschnig, Ute Denkenberger, Manfred Carotta, Judith Fulterer, Stefan Iselor, Heidi Shah, Klaus Floriani, Heidi Floriani und Stf. Selina Schweinberger holten sich den Sieg in ihrer Altersklasse mit einem Vorsprung von fast 4 Minuten auf die Zweitplatzierten. „Die waren sauschnell“, meinte der Moderator bei der Siegerehrung anerkennend.
Dann folgte das Inn-Beaver-Race, das vom Mai auf den 11. Oktober verschoben wurde. Bei dieser Regatta schnupperten nun jüngere Mitglieder unseres Vereins erstmals „Langstrecken-Regattaluft“. Mit Martina Scheicher-Büchele und Katharina Böhler saßen zwei „Regatta-Neulinge“ im Boot 1 gemeinsam mit Manfred Carotta, Christian Kaizler und der Stfr. Hanna Kaizler. Im Boot 2 ruderte die komplette Mannschaft bestehend aus Maximilian Fritz, Christoph Büchele, Florian Köll, Magdalena Fink und Stfr. Sandra Schmid zum ersten Mal bei einer Regatta mit und erwiesen sich als wahre Senkrechtstarter, indem sie in einem Starterfeld von 8 Booten gleich die Laufbestzeit erzielten. Aufgrund der Bewertung nach dem Welser-System, bei dem es Zeitgutschriften für ältere Teilnehmer und für Frauen gibt, erreichten sie den berechneten 4. Platz, 6 Sekunden vor Boot Wiking 2, die den 5. Platz belegten. Alle neuen Teilnehmer waren von der Atmosphäre begeistert und wollen weitere Regatten besuchen. Das bedeutet: nächstes Jahr wird sich die Anzahl der TeilnehmerInnen an diesen Breitensportregatten erfreulicherweise erheblich erhöhen.
Am selben Wochenende am 11. Oktober fand auch die „Rose vom Wörthersee“ statt, eine Skiffregatta mit 16 km Länge mit Start von Velden bis nach Klagenfurt, Ziel ist der Klagenfurter Ruderverein Albatros. Willy Koska feierte die 25. Rose vom Wörthersee und dieses tolle Event war wie jedes Jahr von Willy, als Leiter des Veranstaltungskomitees, wieder hervorragend organisiert. Es waren 91 Frauen und 171 Männer am Start. Das Wetter war bestens, nach anfänglichem Nebel kam die Sonne durch und das Wasser war perfekt für die Einerboote. Diese Veranstaltung beeindruckt durch sportliche Höchstleistungen und die einzigartige Kulisse des Wörthersees. Leider war Bettina Siess dieses Jahr die einzige Teilnehmerin vom Ruderverein Wiking Bregenz, Günther W. wurde kurzfristig krank und Ute S. konnte verletzungsbedingt nicht mitrudern. Bettina erreichte mit einer Zeit von 1:19:38 den 3. Platz in ihrer Altersklasse Masters W E und den 28. Platz bei den Frauen gesamt. Es war bereits ihre 7. Teilnahme an dieser Langstreckenregatta.
Nach dem Abrudern steht am 25. Oktober noch die letzte und auch längste Langstreckenregatta der „Rupertipokal“ mit 18 km am Waginger- und Tachingersee auf dem Programm. Die TeilnehmerInnen hoffen natürlich, auch bei dieser Regatta wieder erfolgreich zu sein.