, Thomas Böhler

Vereinsmeisterschaft 2025

Bei der am Samstag, dem 18. Oktober, durchgeführten Vereinsmeisterschaft 2025 gab es mit einer Ausnahme durchwegs Titelverteidigungen.

Mit Ausnahme von Amelie Stenzel, die vom 31.10. bis 2.11. als Teil der österreichischen U19-Nationalmannschaft bei Coupe de la Jeunesse Beach Sprint an den Start gehen wird, stellte die Vereins- und inoffizielle Vorarlberger Meisterschaft für die Bregenzer Athleten den Abschluss der Wettkampfsaison 2025 dar. Die Rennen gingen bei recht gutem und (besonders wichtig) trockenem Herbstwetter und nur geringfügig unruhigem Wasser über die Bühne. Die Vereinsmeisterschaft wird traditionellerweise im Einer in 4 Jugendklassen ausgetragen: Schülerinnen und Schüler (bis 14 Jahre bzw. Jahrgang 2011 und jünger) sowie Juniorinnen und Junioren (15-18 Jahre bzw. Jahrgang 2007-10), d.h. bei den Juniorenklassen wird nicht zwischen Junioren A (17/18 Jahre) und Junioren B (15/16 Jahre) unterschieden. Die Starterfelder waren im Allgemeinen eher klein, die erfreuliche Ausnahme stellte das Rennen im Schüler-Einer dar – bei 8 Teilnehmern musste ein Einzelzeitfahren darüber entscheiden, wer einen der 5 Plätze für das Finale ergattern kann, in dem es schließlich um die Medaillen ging. Das kleinste Starterfeld gab es dagegen bei den gleichaltrigen Mädels:

 

Schülerinnen:

Bei den jüngeren Mädchen war mit Leyla Scherer-Özcan leider nur eine Ruderin am Start – sie hatte die undankbare Aufgabe, als Alleingang in der Klasse der Schülerinnen im Rennen der Juniorinnen mitzufahren. Leyla, die eigentlich noch Schülerin B (11/12 Jahre) ist, hatte bereits bei ihrer ersten Regatta in Bad Waldsee vor 2 Wochen 2 Laufsiege erringen können, und zeigte auch bei der VM eine gute Leistung – sie hielt den Rückstand auf die Juniorinnen in Grenzen und hätte mit ihrer Zeit auch bei den Buben der Schülerklasse das Finale erreicht - insgesamt also (trotz Alleingang) ein verdienter Vereinsmeistertitel im Schülerinnen-Einer für Leyla.

 

Schüler:

Im Einzelzeitfahren machte Titelverteidiger Fidelio Balcz, der in dieser Bootsklasse bei der ÖM vor 2 Wochen den 5. Rang belegt hatte, gleich klar, dass er auch dieses Jahr der Topfavorit auf den Vereinsmeistertitel ist – er gewann das Einzelzeitfahren klar. Nicht ganz zu erwarten war der 2. Rang von Lorenz Speckle noch vor Christoph Baaken-Buchrieser, der bei der ÖM ebenfalls im Einer am Start gewesen war. Auf den restlichen beiden Finalplätzen folgten Moritz Röser und Laurenz Stadler. Dieses Jahr (noch) nicht ins Finale schafften es die sechst- bis achtplatzierten Julio Gerken, Leonhard Stadler und Kilian Ausserer.  Auch im Finale ließ Fidelio nichts anbrennen und verteidigte souverän seinen Titel als Schüler-Vereinsmeister. Im Kampf um den Vizemeistertitel konnte Christoph den Spieß umdrehen und sich Silber vor Lorenz sichern, der wiederum den Kampf um Bronze gegen Moritz knapp für sich entscheiden konnte. Mit etwas Respektabstand folgte Laurenz auf Rang 5.

 

Juniorinnen:

Trotz einer für sie schwierigen Saison war Titelverteidigerin Amelie Stenzel, die als einzige Juniorin A ins Rennen ging, die Favoritin. Ihre Gegnerinnen waren ihre Schwester Madeleine und deren Doppelzweier-Partnerin Lilli Sinz, die beide am Ende ihres ersten Jahres als Juniorinnen B stehen. Amelie konnte den Angriff der Jungen souverän abwehren und sich wie im Vorjahr den Vereinsmeistertitel bei den Juniorinnen sichern. Silber ging an Madeleine, Bronze an Lilli.

 

Junioren:

Mit Jerrik Giselbrecht ging der Titelverteidiger und amtierende österreichische Vizemeister im Junioren A Einer als haushoher Favorit ins Rennen. Er löste die Aufgabe souverän und verteidigte den Vereinsmeistertitel mit deutlichem Vorsprung auf den Silbermedaillengewinner Philipp Baaken-Buchrieser. Bronze ging an den jungen Manuel Metzler, der heuer aus der Schüler- in die Juniorenklasse aufgestiegen war.

 

Nach den Rennen konnten sich Sportler, Eltern und Betreuer an einem von Wiking-Obfrau Beatrix Reimann und Claudia Längle vorbereiteten Frühstück stärken.

Die Siegerehrung fand am nächsten Tag im Rahmen des Abruderns statt, bei dem der RV Wiking die Rudersaison 2025 bei Burgern, Pasta, Kuchen und allerlei Getränken offiziell ausklingen ließ.

 

Ergebnis: Vereinsmeisterschaft 2025