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Indoor 2021 virtuell und dezentral. Wie geht denn das?

Wiking Bregenz hatte es heuer zur Indoor nicht weit. Die 32. Österreichische Indoor Meisterschaft veranstaltet vom Wiener Ruderverband fand Covid-bedingt virtuell statt– als home indoor sozusagen, mehr „daheim“ geht wohl kaum.

Die erste Hürde bestand darin, die Disziplin aufzubringen und sich regelmäßig zuhause ohne aufmunternde Kolleg*innen und motivierende Trainer*innen dafür in nächster Nähe zur eigenen Couch auf das Ergometer zu setzen, um das virtuell empfangene Trainingsprogramm zu absolvieren. Neben der Jugend haben sich die Masters Ute Simma, Bettina Sieß und Günther Wetschnig unterstützt von Trainer Helmut Langer dieser Herausforderung gestellt.

Vertreter des Wiener Ruderverbands erklärten in YouTube Videos, was man bei einer regelkonformen Teilnahme beachten muss – die letzten 15 Sekunden des eigenen Rennens filmen, sowie sein Gesicht, das Display und eine Graphik, die erst am Tag des Wettkampfes freigeschalten wurde. Eine geglückte Lösung, die die Durchführung der Indoor trotz Lockdown ermöglichte.

Das einsame Wintertraining wurde durch Spitzenplätze belohnt:

Die Zeit von Ute Simma 3:34,4 war nicht nur die Goldmedaille ihrer Klasse B sondern auch die beste Zeit aller Masters Damen.

Bettina Sieß gewann mit 3:59,8 die Silbermedaille bei den Masters Damen C.

Die Goldene gab es auch für Günther Wetschnig mit 3:13,3 bei den Masters Herren C.

Wir ziehen den virtuellen Hut und gratulieren herzlich!

22.02.2021, Ute Denkenberger



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