Münchner Internationale Juniorenregatta 2025
Das Wetter an den beiden Wettkampftagen war sehr unterschiedlich: am Samstag noch trocken und recht warm, wenn auch nicht immer sonnig, am Sonntag dann regnerisch und deutlich kälter.
Junioren-A-Doppelvierer (Wettkampfdistanz 2000m)
Wie bereits bei der Regatta in Klagenfurt startete Jerrik Giselbrecht mit Balduin Reitzinger (RC Wels), Nikolaj Wrienz (VST Völkermarkt) und Daniel Horak (Donau Wien) im Doppelvierer. Am Samstag wurden nur Abteilungsrennen, am Sonntag Vorläufe mit Finalläufen ausgetragen.
Am Samstag trat die österreichische Renngemeinschaft gegen Slowenien, Kroatien und eine deutsche Renngemeinschaf (Der Hamburger und Germania RC, Alster-RV Hanseat, RC Süderelbe, RV Teichwiesen) an. Die Boote aus Slowenien und Kroatien übernahmen von Anfang an das Kommando im Rennen, dahinter konnte sich das Boot mit Jerrik auf den 3. Platz setzen. Zunächst sah es lange so aus, als ob die Österreicher den 3. Platz halten könnten, kurz vor der 1500m-Marke konnten das deutsche Boot aber an den Österreichern vorbeiziehen, die auf den letzten 500m nicht mehr die nötige Harmonie im Boot hatten um noch einen effektiven Gegenangriff zu starten – 4. Rang.
Am Sonntag ging es früh mit dem Vorlauf los – bei einem vollen Feld hießen die Gegner Schweiz, Slowenien und 3 deutsche Boote, nämlich die Renngemeinschaft Hallesche-Rvg. Böllberg/Nelson, RC Potsdam, USV TU Dresden, Hanauer RC Hassia, die Renngemeinschaft RG Wiking, RK Wannsee und die Renngemeinschaft Hannover RC, Bonner RG. Das Boot mit Jerrik befand sich schnell im hinteren Teil des Feldes – nach 500 m noch im engen Kampf um den 5. Rang mit der Rgm. Hannover RC/Bonner RG, musste die österreichische Crew schließlich doch klar mit dem 6. Rang vorliebnehmen.
Im C-Finale am späteren Nachmittag hießen die Gegner VK Ljubljanica, die Rgm. Hannover RC/Bonner RG und die Rgm. Der Hamburger und Germania RC/Alster-RV Hanseat/RC Süderelbe/RV Teichwiesen. Das österreichische Boot startete gut, konnte sich in Führung setzen und diese zunächst halten, auf der 2. Streckenhälfte übernahm die Rgm. Hannover RC/Bonner RG aber die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Jerrik und seine Mannschaftskollegen konnten die anderen Boote in Schach halten und den 2. Rang bis ins Ziel bringen.
Juniorinnen-B-Doppelzweier (Wettkampfdistanz 1500m)
Nach ihren guten Leistungen im Einer bei den Testrennen im Spätherbst und Frühjahr gingen Lilli Sinz und Madeleine Stenzl auf Empfehlung von U19-Nationaltrainerin Anna Götz in München im Doppelzweier an den Start. Am Samstag hießen die Gegner RC Wels, mit dem SC Zug ein Boot aus der Schweiz und die beiden deutschen Renngemeinschaften Dresdner RC/SC DHfK Leipzig und Schleissheimer RC/Würzburger RVB. Bereits auf den ersten 500 m fanden sich die Bregenzerinnen im hinteren Teil des Feldes wieder, konnten aber bis ins Ziel die Rgm. Schleissheim/Würzburg klar hinter sich halten und belegten im Ziel den 4. Rang.
Am Sonntag regnete es unmittelbar vor dem Start des Juniorinnen-B-Doppelzweiers, der sich auch noch verzögerte, in Strömen, wodurch die Ruderinnen das Rennen ziemlich durchfroren in Angriff nehmen mussten. Neben Lilli/Madeleine betraf dies die Boote des RV Wels, des Wiener RK Donau und eine niederländische Renngemeinschaft (LR&ZV Die Leythe, KR&ZV Het Spaarne). Leider lag das Bregenzer Boot von Anfang hinter den anderen Booten zurück und kam schließlich mit deutlichem Rückstand auf dem 4. Rang ins Ziel.
Am Ende muss man eine doch ernüchternde Bilanz der Münchner Regatta ziehen: Die erbrachten Leistungen des Junioren-A-Doppelvierers entsprachen (noch) nicht den Erwartungen/Hoffnungen. Auch beim Juniorinnen-B-Doppelzweier bestätigte sich leider, dass das Boot derzeit nicht so funktioniert, wie es die individuellen Leistungen (und auch die letzte Saison) erwarten ließen, was sich bei kritischer Betrachtung bereits in Klagenfurt angedeutet hatte. Die nächste Chance mit guten Leistungen aufzuzeigen gibt es bereits in 2 Wochen bei der EUROW in Ottensheim (17./18. Mai).