EUROW Ottensheim 2025
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen wurde der Schüler Einer sowie der Schüler Doppelzweier mittels Time Trial Modus (Einzelzeitfahren) ausgefahren. Die Ergebnisse des Einzelzeitfahren entschieden über die Einteilung der Finalläufe am Sonntag.
Schüler Doppelzweier (Renndistanz: 1000 m)
Crew 1: Fidelio Balcz & Moritz Röser
Fidelio und Moritz starteten bereits in Klagenfurt im April im Doppelzweier. Im Time Trial zeigten sie eine solide Leistung und qualifizierten sich mit einer Zeit von 4:02,79 für das B-Finale. Am Finaltag hatten sie mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen – technische Probleme führten dazu, dass nur der 5. Platz im B-Finale möglich war.
Crew 2: Lorenz Speckle & Christoph Baaken-Buchrieser
Für Lorenz und Christoph war es die allererste Regatta über die Normaldistanz. Die Vorbereitung und den Ablauf eines Starts im Time Trial Moduls meisterten sie gut und sicherten sich mit einer Zeit von 4:21,28 einen Platz im D-Finale. Trotz zwei sogenannter „Krebse“, bei denen das Boot zum Stillstand kam, kämpften die beiden am Sonntag mit viel Mut über die Strecke und belegten den 3. Platz im D-Finale.
Schüler Einer (Renndistanz: 1000 m)
Fidelio startete, wie auch schon im April in Klagenfurt, zusätzlich noch im Schüler Einer. Im stark besetzten Time Trial gelang es ihm mit einer Zeit von 4:24,01 den 6. Platz zu erreichen, was ihm den Einzug ins A-Finale sicherte. Am Sonntag zeigte Fidelio trotz schwieriger Wasserverhältnisse eine starke Leistung und erreichte mit einer Zeit von 4:11,70 den, leider etwas undankbaren, 4. Platz im A-Finale.
Juniorinnen-B Doppelzweier (Renndistanz: 1500 m)
Nach einem Positionswechsel übernahm Madeleine Stenzel die Schlagposition und Lilli Sinz ruderte im Bug. Alle Trainer und auch die Athletinnen selbst waren auf die Rennen gespannt. Mit einem souveränen Vorlaufsieg mit einer Zeit von 6:02,68 qualifizierten sich die beiden für das A-Finale am Sonntag. Am Finaltag und den windigen Bedingungen war eine saubere Technik gefragt. Die Crew hat gleich nach dem Start gut ins Rennen und in einen sauberen Rhythmus gefunden sicherten sich mit einer Zeit von 5:57,93 den 3. Platz.
Juniorinnen-B Einer (Renndistanz: 1500 m)
Das Teilnehmerinnen Feld für den Juniorinnen B Einer war gut besetzt. Madeleine und Lilli traten in getrennten Vorläufen an. Madeleine ist in ihrem Vorlauf gut vom Start weggekommen und platzierte sich dann ziemlich schnell auf dem zweiten Platz über die Strecke und das, obwohl sich der Blick viel bzw. mehrmals über mehrere Schläge aus dem Boot hinausbewegt hat. Lilli hingegen hatte in ihrem Vorlauf einen verpatzen Start und musste über die Strecke von hinten das Feld aufholen. Madeleine und Lilli belegten in ihren Vorläufen jeweils den 2. Platz, was für beide den Einzug ins sonntägigen A-Finale sorgte.
Am Finaltag traten Lilli und Madeleine gemeinsam im A-Finale gegen 4 andere Juniorinnen-B an. Die beiden Bregenzerinnen kämpften sich fleißig Schlag für Schlag über die Strecke bis ins Ziel. Madeleine kam mit einer Zeit von 6:35,92 als fünft Platzierte und Lilli mit einer Zeit von 6:41,83 als sechst Platzierte über die Ziellinie.
Junioren-A Doppelvierer (Renndistanz: 2000m)
Jerrik Giselbrecht startete im Projektboot des ÖRV mit Balduin Reitzinger (RC Wels), Daniel Horak (WRK Donau) und Nikolaj Wrienz (VST Völkermarkt).
Das Wochenende war für die Mannschaft insofern von großer Bedeutung, da es darum ging, ob das Projektboot weitergepusht wird oder nicht. Da die Beteiligung in dieser Bootsklasse sehr mager aussah, wurden das Rennen mit dem Rennen des Männer Doppelvierer zusammengelegt. Die Crew konnte sich mit einem 2. Platz und einer Zeit von 6:25,93 zufriedenstellen. Es gab allerdings den Eindruck, dass da noch mehr machbar und noch deutlich Luft nach oben gewesen wäre. Am Sonntag ging dann noch ein weiteres nationales Projektboot, mit noch recht jungen Junioren, an den Start und die Crew um Jerrik wusste, dass sie in diesem Rennen abliefern mussten und auch einen deutlichen Vorsprung auf das andere nationale Boot aufzeigen muss. Doch leider hatten die 4 Burschen mit etwas erschwerten Bedingungen zu kämpfen und konnte nicht das Potential abrufen und belegten in der Juniorenwertung mit einer Zeit von 6:35,31 den 2.Platz hinter dem anderen nationalen Juniorenboot.
Junioren-A Doppelzweier (Renndistanz: 2000 m)
Dank der Initiative vom WRK Donau startete Jerrik zusammen mit seinem Doppelvierer-Kollegen Daniel Horak auch noch im Junioren-A Doppelzweier. Auch hier war die Anzahl der Meldungen nicht enorm, sodass am Samstag lediglich ein Race-for-Lanes-Rennen über die Bühne ging. Dieses konnten die beiden klar dominieren und sicherten sich mit einem deutlichen Vorsprung und mit einer Zeit von 7:04,29 den 1. Platz. Am Sonntag ging es dann im A-Finale nochmals rund. Die beiden Junioren zeigten erneut ihre Stärke und gewannen souverän mit einer Zeit von 7:00,99, deutlich vor der nationalen und auch internationalen Konkurrenz.
Wir gratulieren allen zu ihren erbrachten Leistungen und sind schon auf die nächsten Regatten der diesjährigen Frühjahrssaison gespannt.