Berichte

Österreichische Indoor-Meisterschaften 2016 in Wien

Am 24. Jänner fanden auf der Schmelz in Wien die 27. Internationalen Österreichischen Indoor-Rudermeisterschaften statt. Der RV Wiking Bregenz war dabei mit 9 Athleten vertreten.

Der erste Wettkampf der Saison findet traditionell im Jänner auf dem wichtigsten Trainingsgerät für Ruderer abseits des Wassers statt - dem Ruderergometer. Über 2000 m (offene Klasse = ab 19 Jahre, Junioren A = 17/18jährige), 1500 m (Junioren B = 15/16jährige) oder 1000 m (Schüler = bis 14jährige) wurde dabei jeweils um den Österreichischen Meistertitel im Inoor-Rudern gekämpft. Außerdem fanden im Rahmen dieser Meisterschaftsrennen auch Rennen der Masters (ab 30 Jahre), im Para-Rowing sowie Teambewerbe in allen Altersklassen statt. Die Bregenzer Delegation bestand heuer aus 9 Aktiven und 4 Betreuern, die sich am Vortag des Wettkampfs auf den langen Weg in die Bundeshauptstadt machten. Alle Sportler lieferten ansprechende Leistungen, wobei einige sogar ihre persönlichen Bestzeiten verbessern konnten.

Im Juniorinnen A-Bewerb starteten mit Sarah Reimann und Lisa-Maria Germ gleich 2 Bregenzerinnen. Sarah konnte sich nach einem verhaltenen Start im weiteren Verlauf des Rennens nach vorne arbeiten und sich wie erhofft mit einem 5. Rang im Spitzenfeld etablieren. Dabei verbesserte sie ihre erst knapp 2 Monate alte persönliche Bestzeit nochmals um knapp 3 Sekunden. Auch Lisa-Maria lieferte ein gutes Rennen ab - sie ruderte auf den 15. Platz und verbesserte ihre ebenfalls erst 2 Monate alte persönliche Bestzeit sogar um gut 6 Sekunden. Dennoch ärgerte sie sich über ihre Zeit, die nur 0,8 s über der 8-Minuten-Marke lag. Der überlegene Sieg in diesem Rennen ging an Johanna Kristof vom VST Völkermarkt.

Bei den Junioren A war mit Matteo Nussbaumer ein Wiking-Sportler in der Leichtgewichtsklasse (bis 67,5 kg) am Start. Matteo konnte sich lange Zeit im Spitzenfeld halten war sogar in den Kampf um Bronze verwickelt. Leider hatte er etwa 250 m vor dem Ziel sein Pulver verschossen und brach ein, wodurch er noch auf den 7. Platz durchgereicht wurde, ex aequo mit Anton Sigl von Wiking Linz. Sieger wurde Severin Erlmoser von Möve Salzburg.

In der Juniorinnen A-Leichtgewichtsklasse (bis 55 kg) war Julia Hagspiel mit ihrem Rennen nicht zufrieden. Deutlich hinter der überlegenen Siegerin Alexandra Breschan wurde sie in einem heuer starken Feld sechste, verfehlte ihre persönliche Bestzeit aber nur um 3 Sekunden.

Im Junioren B-Bewerb ging Martin Bischof mit dem Ziel ins Rennen, eine Zeit unter 5 Minuten über die 1500 m zu erreichen. In einem Rennen, das vom knappen Kampf zwischen den Medaillengewinnern Max Hornacek (STAW, Gold), Peter Pfahnl (Wiking Linz, Silber) und Martin Animashaun (Donau Wien, Bronze) geprägt war, die überlegen vor dem Rest des Feldes einliefen, verfehlte Martin dieses Ziel um knapp 3 Sekunden und landete mit verbesserter persönlicher Bestzeit auf dem 7. Rang in einem 56-Teilnehmer-Feld.

Bei den Juniorinnen B ruderte Beatrice Jäger um knapp 7 Sekunden schneller als im Vorjahr, vefehlte jedoch ihre Anfang Dezember 2015 aufgestellte persönliche Bestzeit um 4 Sekunden und war über ihre Leistung und Rang 18 unter 39 Starterinnen enttäuscht - allerdings ist bei ihr anzumerken, dass sie in dem von Zsuszsanna Sonfeld aus Györ (Ungarn) gewonnenen Rennen wohl durch eine in den Tagen vor dem Wettkampf durchgemachte Erkrankung gebremst war.

In der Schülerklasse war unser jüngstes Teammitglied Jonathan Salzmann am Start. Bei seinem ersten Antreten bei einem Indoor-Wettkampf schlug er sich tapfer und lag mit einem 22. Rang genau in der Mitte der 43-Starter-Felds in diesem Rennen, das Paul Drucker (Wiener RC Argonauten) gewann.

Neben der Jugend-Mannschaft waren im Bewerb der Masters-Ruderer mit Ute Simma-Laib und Bettina Siess zwei Bregenzerinnen vertreten. Ute beeindruckte dadurch, dass sie nicht nur die klare Bestzeit in ihrem Bewerb (Masterinnen B) erreichte, sondern damit auch die schnellste Zeit aller Masters-Ruderinnen ruderte. Auch Bettina erreichte mit einem 3. Rang im Masterinnen C-Rennen einen Podestplatz.

 

Indoor2016GesamtErgebnis.pdf

05.02.2016, Trainer

Zurück zur Übersicht