Berichte

Einmal Silber und zweimal Bronze bei den Österreichischen Meisterschaften

Mit 3 Medaillen kehrte die Rennmannschaft des RV Wiking Bregenz aus Ottensheim zurück, wo vom 20. bis 22.09.2013 bei schnellen Bedingungen (Windstille bis Mitwind) auf der bei den meisten Ruderern beliebtesten Regattastrecke Österreichs die Österreichischen Meisterschaften stattfanden.

Am Samstag gewannen Patricia Mathis / Paulina Matt / Sarah Reimann / Fiona Plankel in einem dramatischen Rennen die Silbermedaille im über 1500 m ausgetragenen Juniorinnen-B-Doppelvierer (15/16jährige Mädchen). Das dramatische Ereignis passierte dabei am Ende der ersten 500 m, als sie einen "Krebs" rissen, was im Rudererjargon heißt, dass eines der Ruderblätter im Wasser hängen blieb (in diesem Fall bedingt durch den Kontakt des Ruderblatts mit einer Bahnbegrenzungs-Boje) und das Boot praktisch stehen bleiben musste, um das Ruderblatt wieder aus dem Wasser zu bekommen. Plötzlich fanden sich die vier Mädchen statt im Kampf um Platz 1 mit dem späteren Siegerboot von LIA Wien auf Platz 3 hinter dem Boot aus Ottensheim wieder. Glücklicherweise reagierten die Mädels genau richtig, konnten das Boot rasch wieder in Gang bringen und mit Wut im Bauch das Ottensheimer Boot überrudern um doch noch die Silbermedaille zu retten.

Die nächste Medaille gab es dann am Sonntag bei den 17/18jährigen Burschen im Leichtgewichts-Junioren-A-Einer (2000 m, Gewicht max. 67,5 kg). Mit Mathias King, Lukas Klement und Matthias Natter schafften alle 3 Bregenzer Starter den Einzug ins A-Finale. Dort konnte Mathias King, der sich noch am Freitag im Vorlauf des Junioren-A- Doppelvierers schlecht fühlte und sich dabei trotzdem so verausgabte, dass er nicht mehr fähig war das B-Finale am gleichen Tag zu rudern, souverän die Bronzemedaille hinter Julian Schöberl (WSV Ottensheim) und Max Lex (RV Nautilus Klagenfurt) gewinnen. Matthias Natter wurde in diesem Rennen noch guter vierter. Pech dagegen hatte Lukas Klement, der im Vorlauf einen starken Eindruck hinterließ, im Finale jedoch durch ein technisches Gebrechen (ein Klemmring an einem Ruder hatte sich gelockert) das Rennen bereits nach etwa 250 m aufgeben musste.

Ebenfalls am Sonntag konnten schließlich Vincent Thomann / Marc Bösch / Benjamin Becic / Matthias Kuen die 1500 m im Junioren-B-Doppelvierer (15/16jährige Burschen) als drittschnellstes Boot hinter dem WSV Ottensheim und LIA Wien bewältigen, nachdem sie zuvor im Vorlauf als zweite klar ins A-Finale eingezogen waren. Somit konnte sich Junioren-Trainer Tevfik Mersin über eine weitere Bronzemedaille seiner Jungs freuen. Auch im Rahmen dieses Rennens gab es dramatische Momente: Beim Aufwärmen zu ihrem Vorlauf kollidierten sie mit einem anderen aufwärmenden Boot und beschädigten ihr Boot (einer der Ausleger wurde vebogen), schafften mit dem beschädigten Boot allerdings trotzdem die Qualifikation fürs A-Finale, welches dann mit Ersatz-Ausleger bestritten wurde.

Abgesehen von den bereits erwähnten A-Final-Platzierungen, gab es für die Wiking-Mannschaft noch folgende Ergebnisse:

Männer-Einer: Daniel Natter - 7. Rang

Junioren-A-Doppelvierer: Mathias King/Matthias Natter/Raphael Salzmann/Lukas Klement - im B-Finale aus gesundheitlichen Gründen nicht angetreten.

Juniorinnen-B-Doppelzweier: Mimi Hu/Julia Wetschnig - 8. Rang

Juniorinnen-B-Einer: Patricia Mathis - 14. Rang, Paulina Matt - 17. Rang

Junioren-B-Einer: Vincent Thomann - 13. Rang, Matthias Kuen - 20. Rang

Schülerinnen-Einer (bis 14jährige Mädchen): Anna Fröwis - 9. Rang

Schüler-Einer (bis 14jährige Burschen): Matteo Nussbaumer - 16. Rang

 

OEM2013Ergebnis_Freitag2.pdf

OEM2013Ergebnis_Samstag2.pdf

OEM2013Ergebnis_Sonntag1.pdf​​​​​​​

22.09.2013, Trainer

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