Berichte

Jugend-Vereinsmeisterschaft 2012

Zum Abschluss der Wettkampfsaison 2012 fand am 29.9., eine Woche nach der für den RV Wiking Bregenz erfolgreichen Österreichischen Meisterschaft, auf dem Bodensee direkt bei unserem Bootshaus unsere Jugend-Vereinsmeisterschaft statt.

Um den Titel des Vereinsmeisters bzw. um die Medaillen wurde dabei in 4 Klassen gekämpft:

Juniorinnnen (15-18jährige Mädchen)

Junioren (15-18jährige Burschen)

Schülerinnen (bis 14jährige Mädchen)

Schüler (bis 14jährige Burschen)

Anders als noch vor einer Woche bei der ÖM wurde also traditionell nicht zwischen JuniorInnen A (17/18jährige) und B (15/16jährige) unterschieden. Außerdem ging die Vereinsmeisterschaft lediglich über die Sprintstrecke von 500m, während bei der ÖM noch 2000m (Jun A), 1500m (JunB) oder 1000m (Sch) gerudert wurden. 

Bei kühlem, etwas regnerischem Wetter gingen die gut 40 jungen Ruderinnen und Ruderer zunächst alleine, nämlich in einem Einzelzeitfahren, über die Wettkampfstrecke und zeigten ihren Trainern und erfreulicherweise auch einigen anwesenden Eltern ihr ruderisches Können. Das erste Zwischenziel für die Sportler war es dabei eine der 5 schnellsten Zeiten in ihrer jeweiligen Bootsklasse zu erzielen, welche die Qualifikation für die Finalläufe bedeuteten. Die Finalläufe sahen dann folgendermaßen aus:

 

Juniorinnen:

Als österreichische Meisterin im Juniorinnen-A-Einer war Reingard Köb die klare Favoritin in diesem Rennen und qualifizierte sich souverän für das Finale. Dahinter gab es jedoch eine äußerst knappe Entscheidung: 5 Mädchen lagen beim Einzelzeitfahren innerhalb von 2 Sekunden. Die unglückliche sechstplatzierte war Kathi Diekmann, die somit beim Finale zum Zuschauen verdammt war. Aus Vereinssicht muss jedoch festgehalten werden, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn die Leistungsdichte so hoch ist.

Nun aber zum Finale selbst. Neben Reingard qualifizierten sich Aurelia Hollersbacher, Patricia Mathis, Clara Lingg und Scheila Werle für selbiges. Als klare Favoritin löste Reingard die unangenehme Aufgabe gewinnen zu müssen souverän und gewann eine Woche nach dem Österreichischen Meistertitel auch den der Vereinsmeisterin. Nicht leicht machten es ihr jedoch die anderen 4 in diesem Finale, das zwischen den Plätzen 2 bis 5 wieder sehr knapp ausging. Die Silber- bzw. Bronzemedaille gingen mit Aurelia Hollersbacher bzw. Clara Lingg an zwei Juniorinnen B, die beiden hatten ja vor einer Woche im Juniorinnen-B-Doppelzweier den österreichischen Vizemeistertitel geholt. Auf dem 4. Rang folgte mit Patricia Mathis wiederum eine Juniorin B, sie konnte Scheila Werle knapp auf den 5. Rang verweisen.

 

Junioren:

In einer ähnlichen Situation wie Reingard bei den Juniorinnen befand sich Daniel Natter, unser Junioren-WM-Teilnehmer, der in der Vorwoche bei der ÖM Bronze im Junioren-A-Einer gewonnen hatte: Er musste gewinnen - und tat es auch. Nachdem er im Einzelzeitfahren souverän die Bestzeit gerudert war, fand er sich zusammen mit Matthias Natter, Lukas Klement, Florian van Dellen und Johannes Gächter im Finale wieder. Johannes war dabei der Überraschungsmann in diesem Feld, hatte er doch den höher eingeschätzten ÖM-Starter Raphael Salzmann im Einzelzeitfahren schlagen können, der das Finale somit nur von außen erlebte.

Daniel setzte sich wie gesagt auch im Finale durch und wurde Vereinsmeister, das Leben wurde ihm jedoch von Lukas Klement, einem weiteren "jungen Wilden" (Junior B), schwerer gemacht als ihm lieb war. Lukas gewann schließlich Silber, die Bronzemedaille ging an Matthias Natter (nein, er ist nicht mit Daniel verwandt), dahinter überrumpelte der Junior B Johannes Gächter einen weiteren ÖM-Starter und wurde vor Florian van Dellen vierter.

 

Schülerinnen:

Bei den jüngsten Mädchen setzten sich im Einzelzeitfahren die 4 Ruderinnen, die bei der ÖM gemeinsam im Doppelvierer mit Steuerfrau am Start waren, durch. Luca Lingenhel, Julia Wetschnig, Fiona Plankel und Elisa Kessler bekamen im Finale Gesellschaft von ihrer Steuerfrau, Laura Kessler.

Schüler:

Eine klare Sache für unseren Newcomer des Jahres, Matthias Kuen, wurde das Rennen der Schüler. Matthias hat ja erst diesen Sommer mit dem Rudern begonnen und konnte bei der ÖM letzte Woche bereits das kleine Finale im Schüler-Einer gewinnen und belegte somit in einem Feld von über 30 Startern den 9. Rang. Souverän erzielte er im Einzelzeitfahren Bestzeit, im Finale trat er dann gegen Konstantin Wagner, Viktor Beck, Johannes Kainz und Frederick Sams an.

Auch das Finale entschied Matthias klar für sich und darf sich damit wie die drei anderen Vereinsmeister neben der Goldmedaille über einen neuen Wiking-Rennanzug freuen. Die Silbermedaille in diesem Rennen holte sich Konstantin Wagner, Bronze ging an Frederick Sams vor Johannes Kainz. Aufgrund einer Kenterung nicht ins Ziel kam Viktor Beck. Ihm kann man nur sagen: Kopf hoch, man muss ja erst einmal ins Finale kommen!

 

Mit der abschließenden "Flower Ceremony", bei der das Rennergebnis bekannt gegeben wurde und die Aktiven statt Blumen Süßigkeiten erhielten, endete der Wettkampftag und damit auch die Wettkampfsaison. Die Aktiven gehen jetzt in ihre wohlverdiente Trainingspause. Das offizielle Ende der Rudersaison wird dann beim traditionellen "Abrudern" am 14. Oktober begangen, anlässlich dessen auch die eigentliche Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft mit Verleihung der Medaillen stattfinden und auch die Taufe unseres neuen Renndoppelzweiers "Leif" erfolgen wird.

 

VM_2012_Ergebnis_Einzelzeitfahren.xlsx

VM_2012_Ergebnis_Finallaeufe.xlsx

03.10.2012, Trainer

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