Berichte

ÖM 2021 in Villach

Wie zuletzt 2018 fand die heurige ÖM in Villach auf dem Ossiachersee statt, nämlich vom 24. bis 26. September. Die Meisterschaften verliefen für den RV Wiking Bregenz insgesamt doch eher enttäuschend.

Eine kleine Bregenzer Mannschaft, bestehend aus 2 Juniorinnen und 6 Junioren, nahm die lange Reise zur ÖM nach Kärnten auf sich. Der Ossiachersee präsentierte sich dieses Mal im Gegensatz zu den Meisterschaften 2015 und 2018 von seiner guten Seite, die Rennen konnten somit bei fairen Bedingungen planmäßig über die Bühne gebracht werden.

Junioren A Einer (Jahrgang 2003/04, Wettkampfdistanz 2000 m):

Da die wenigen Rennen am Freitag ohne Bregenzer Beteiligung über die Bühne gingen, eröffnete Dominik Reimann am Samstag Morgen mit seinem Einer-Vorlauf die ÖM aus Bregenzer Sicht. Aufgrund der vorhergehenden Saisonergebnisse konnte nicht mit einer Medaille gerechnet werden, das Erreichen des A-Finals wäre schon als schöner Erfolg verbucht worden. Dieses verpasste Dominik mit einem 4. Rang im Vorlauf, 13 Sekunden hinter dem für das A-Finale nötigen 3. Rang, dann zwar doch klar, das B-Finale konnte er dann aber klar gewinnen (9 Sekunen vor dem Salzburger Jonas Farfeleder) und das Rennen somit doch zu einem positiven Abschluss bringen.

Juniorinnen A Zweier ohne Steuerfrau (Jahrgang 2003/04, Wettkampfdistanz 2000 m):

Bereits vor Dominiks Einer-Finale ging das Finale im Juniorinnen A Zweier ohne über die Bühne, der Bootsklasse, in welcher die Zwillingsschwestern Chiara und Saskia Dueler heuer die meisten Rennen bestritten hatten. Das über die ganze Saison gesehen schnellste Boot aus Linz (Haider/Danninger) war nicht am Start, womit es zu einem Duell mit dem Boot von Lia Wien (Bartl/Loh) kam, in das die Bregenzer Coupe de la Jeunesse-Starterinnen doch als Favoritinnen gingen. Das Rennen schien anfangs auch ganz nach Plan zu laufen, Chiara und Saskia konnten auf der ersten Streckenhälfte einen Vorsprung bis zu etwa 2 Längen herausrudern, das Boot lief gut und sie schienen alles unter Kontrolle zu haben... Leider kam dann der Einbruch, dabei machte sich u.a. bei Saskia ein Übertraining bemerkbar, weswegen bereits im Vorfeld das Training reduziert worden war. Auf den starken Endspurt der Wienerinnen hatte die Bregenzer Crew keine Antwort, womit sie schließlich klar mit dem 2. Rang vorlieb nehmen musste.

Juniorinnen A Doppelzweier (Jahrgang 2003/04, Wettkampfdistanz 2000 m):

Ebenfalls noch am Samstag bestritten Chiara und Saskia auch das Doppelzweier-Rennen, ohne viel in dieser Bootsklasse trainiert zu haben. Gegen die Boote aus Ottensheim (Kepplinger/Swoboda) und Wels (Damberger/Zehetmair) rechnete man sich keine allzu großen Chancen aus, mit einer Bronzemedaille durfte aber spekuliert werden. Der 3. Rang wurde auch erreicht, leider waren schließlich aber nur 3 Boote am Start, nachdem das Boot von Nautilus Klagenfurt am Wettkampftag abgemeldet hatte und das Boot von Donau Wien nicht am Start erschienen war.

Junioren B Doppelvierer (Jahrgang 2005/06, Wettkampfdistanz 1500 m):

Am Sonntag ging es Schlag auf Schlag für den RV Wiking: 3 Rennen hintereinander mit Bregenzer Booten, das erst war der Junioren B Doppelvierer mit Oliver Siegl/Lino Hepberger/Elias Mangold/Laurin Natter. Von einer Medaille durfte geträumt werden, wirklich realistisch war dieser Traum jedoch nicht, was sich im Rennen auch bestätigte. Die vier Burschen kamen auf dem 4. Rang ins Ziel, zeigten dabei aber gegenüber der EUROW in Ottensheim eine verbesserte Rudertechnik und konnten auch den Rückstand auf die Spitze deutlich verringern.

Junioren A Doppelzweier (Jahrgang 2003/04, Wettkampfdistanz 2000 m):

Im nächsten Rennen startete der Bregenzer Junioren A-Doppelzweier mit Fabian Kienreich/Dominik Reimann. Mit der Medaillenentscheidung hatten die beiden erwartungsgemäß nichts zu tun und beendeten das Rennen auf dem 5. Rang. Sie ruderten jedoch für sich ein recht gutes Rennen, nutzten die schnellen Bedingungen (Mitwind) aus und erreichten eine persönliche Bestzeit. 

Frauen Zweier ohne Steuerfrau (Wettkampfdistanz 2000 m):

Chiara und Saskia Dueler schnupperten zum Abschluss der ÖM noch in die Frauen-Klasse rein. Das Meldeergebnis war überraschend gut, 6 Boote sorgten für ein volles Finale. Die Voraussetzungen waren aufgrund von Saskias angeschlagenem Zustand zwar nicht die besten, die Bregenzer Schwestern ruderten den Umständen entsprechend jedoch ein passables Rennen, das sie am 5. Rang beendeten.

 

Im Rahmen der ÖM fanden auch die Österreichischen Masters-Meisterschaften statt, die für den RV Wiking Bregenz mit zwei Masters-Meistertiteln erfolgreich verliefen:

Masters Männer Einer D-I: Am Samstag konnte Günther Wetschnig sein Rennen im Einer ganz knapp gewinnen.

Masters Frauen Einer A-C: Am Sonntag tat Ute Simma es Günther gleich und gewann ebenfalls ihr Rennen im Einer, wenn auch mit deutlichem Vorsprung.

 

03.10.2021, Trainer

Zurück zur Übersicht